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Das Konfirmandenmodell in Horneburg

Mehr Schulstunden, längere Unterrichtszeiten, ein ordentliches Paket an Hausaufgaben, vielleicht noch Nachhilfe, Sport und Turniere am Wochenende, nicht zu vergessen das Lernen für die nächste Klassenarbeit – so sieht er aus, der Terminkalender vieler Schülerinnen und Schüler. Natürlich bleibt von einem solchen Pensum der Konfirmandenunterricht nicht unberührt. Mir taten die Jugendlichen oft leid, die mittwochs oder donnerstags direkt von der Schule in den Konfirmandenunterricht kamen, ohne Zeit zum Durchatmen oder zumindest zum Mittagessen, um dann eine weitere Art Schulstunde im Gemeindehaus absitzen zu müssen. All das hat uns dazu geführt, dass wir in der Kirchengemeinde Horneburg ein neues Konfirmandenmodell entwickelt haben. Es tritt in diesem Jahr für die Schülerinnen und Schüler in Kraft, die 2010 in die siebte Klasse kommen.

Drei Säulen

Das neue Konfirmandenmodell besteht aus drei Säulen. Die erste Säule besteht natürlich aus dem Konfirmandenunterricht selber. Seine Dauer haben wir auf 15 Monate verkürzt. Er beginnt nicht mehr nach den Sommerferien, sondern etwa ein halbes Jahr später zu Beginn des zweiten Halbjahres des siebten Schuljahres. Der Unterricht wird nicht mehr in wöchentlichen Stunden stattfinden, sondern auf Konfirmandentagen, auf Freizeiten und in Praktika. Kernstück des neuen Modells wird eine fünftägige Freizeit in der letzten Woche der Sommerferien sein.

Die zweite Säule des neuen Konfirmandenunterrichts besteht aus einem Team von jugendlichen ehrenamtlichen Mitarbeitern, das zusammen mit den zuständigen Pastoren den Konfirmandenunterricht vorbereitet und gestaltet. Wir möchten, dass der Konfirmandenunterricht Teil der Jugendarbeit wird und haben die Erfahrung gemacht, dass der Konfirmandenunterricht enorm gewinnt, wenn ihn Jugendliche selbst mit ihren Ideen und mit ihrer Sprache prägen können. Das Team der ehrenamtlichen Mitarbeiter /-innen wird zuvor vom zuständigen Regionaldiakon für ihre Aufgaben ausgebildet und auch während der Unterrichtsphasen pädagogisch begleitet und beraten.

Die dritte Säule des neuen Konfirmandenmodells besteht in einem Angebot an die Konfirmandeneltern. Wir möchten ihnen die Gelegenheit geben, selbst noch einmal nach zentralen Inhalte des christlichen Glaubens zu fragen und mit anderen darüber ins Gespräch zu kommen – vielleicht sogar zusammen mit ihren Kindern.

 

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